Genetische Trends: Liefern wir das, was die Produzenten wollen?

Genetische Trends: Liefern wir das, was die Produzenten wollen?

Von: Leah James, U.S. Dairy Marketing Manager, GENEX

05.03.2018

 

 

Gesund, langlebig, nicht zu groß, kurze Zwischenkalbezeit, keine Schaukuh.
All diese Schlagworte haben wir aufgeschnappt und sie zeigen, dass die Branche gesunde, fruchtbare, langlebige und problemlose Milchkühe zum Ziel hat. Aber da stellt sich die Frage, wer verfügt über die Holsteingenetik, die diesen Anforderungen gerecht wird?


Größe wird nicht anhand der Statur gemessen.
Es ist kein Geheimnis, dass die Holstein Kühe im letzten Jahrzehnt zusehends an Größe zugenommen haben. Die zunehmende Größe sorgt für Probleme in vielen Ställen, ist negativ mit Gesundheits- und Langlebigkeitseigenschaften korreliert und wirkt sich negativ auf die Futterverwertung aus.

Nimmt man die Daten aller aktiven Holsteinbullen von 2000 bis 2016 zusammen und stellt die Größen-Trendlinien nach Geburtsjahren dar, fallen die beachtlichen Vorteile der GENEX (CRI) Vererber im Vergleich zu anderen Mitbewerben auf (siehe Legende unter der Graphik). GENEX hat nicht nur das Problem zunehmend größerer Kühe erkannt, sondern hat bereits Maßnahmen ergriffen um diesen Trend zu stoppen. Zum Beispiel nimmt der 2014 veröffentlichte Ideal Commercial Cow Index (ICC$) eine sehr kritische und negative Gewichtung der Größe vor.

 Grafik 1: Größe nach Geburtsjahren

 

„Mein Ziel sind langlebige Kühe."
Diese Stimmungslage spiegelt sich in den meisten modernen, kommerziellen Milchviehbetrieben wieder. Aufgrund dessen spielt das Merkmal Nutzungsdauer (Productive Life), mithilfe dessen die Langlebigkeit gemessen wird, eine wichtige Rolle für viele Milchviehbetriebe. Wenn Sie sich die Trendlinien unter den aktiven Vererbern für dieses Merkmal anschauen wird ersichtlich, dass GENEX wieder einmal klarer Spitzenreiter ist.


Grafik 2: Nutzungsdauer (PL) nach Geburtsjahren                                                      




„Meine Kühe sollen schnell wieder trächtig werden.“
Unseren Betrieben ist es besonders wichtig, die Fruchtbarkeit in den nächsten Generationen stetig zu verbessern. Die Töchterfruchtbarkeit (DPR) ist ein Standardmerkmal in der Rinderzucht, zu dem ein weiteres Merkmal hinzugekommen ist, die Konzeptionsrate für Kühe (CCR). Beide Merkmale haben eine große Gewichtung im ICC$-Index und das aus gutem Grund. Wie die untenstehenden Graphiken zeigen, ist GENEX in beiden Merkmalen führend.


Grafik 3: Töchterfruchtbarkeit (DPR) nach Geburtsjahren                                          



Grafik 4: Konzeptionsrate Kühe (CCR) nach Geburtsjahren

 

 „Die Kühe müssen gesund sein.“
Der somatische Zellgehalt (SCS) ist das Gesundheitsmerkmal, welches von den Kunden am stärksten akzeptiert wird. Der SCS steht im direkten Zusammenhang mit der Milchqualität, welche wiederum direkt mit der Rentabilität der Milchprodukte zusammenhängt.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell GENEX die SCS-Werte bei den Holstein Bullen verbessern konnte. Der SCS (je niederiger desto besser) ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil im ICC$-Index.


Grafik 5: Zellzahl (SCS) nach Geburtsjahren


Der Branchenführer
Wie die Diagramme zeigen, ist GENEX branchenweiter Spitzenreiter, in Bezug auf die Merkmale die vielen Kunden wichtig sind. Das Ziel sind Kühe mit optimaler Größe, die zudem gesund, fruchtbar und langlebig sind. Unsere Kunden haben gefordert, wir haben geliefert. Der ICC$-Index wählt Merkmale aus, die wichtig für die Rentabilität der kommerziellen Milchviehbetriebe sind und eröffnet den Erzeugern über die Subindizes die Möglichkeit, ihre genetische Selektion anzupassen.